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Tipps für Einsteiger RTF |
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Das Radtourenfahren oder auch Radtouristik (RTF)
ist die bekannteste und meist verbreitete Veranstaltungsform des Radsports
für Jedermann im Bund Deutscher Radfahrer e.V. © Text Jan Baumbach |
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Was genau
sind Radtourenfahrten (RTF)? Die RTF-Jahres-Wertungskarte RTF-Formel A (Ausdauer) Permanente Radtourenfahrten Radmarathon Ultra-Radmarathon Etappenfahrten Auszeichnungen und Preise Wie melde ich mich bei einer RTF an? Die Kosten Die Ansprechpartner |
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Was genau sind Radtourenfahrten (RTF)? Das Radtourenfahren oder Radtouristik versteht sich als Bindeglied zwischen Breiten- und Leistungssport. Sportliches Radfahren steht dabei im Vordergrund - alleine und/oder in der Gruppe. Da keine Zeitnahme erfolgt und meist drei parallel angebotene Strecken (zwischen 41 und 170 Kilometer) zur Wahl stehen, ist eine individuelle Belastungsmöglichkeit gegeben. Gesundheitsfördernden Ansprüchen kommt das Radtourenfahren durch diese persönliche Dosierungsmöglichkeit der Belastungsgröße besonders entgegen. Regelmäßiges Radfahren verbessert die Herz-Kreislauf-Funktion und ist, im Gegensatz zum Laufen, auch für gewichtige Personen besonders zu empfehlen! Auch für Rennfahrer bieten RTFs gerade im Frühjahr eine willkommene Gelegenheit, den Trainingsalltag abwechslungsreicher zu gestalten. Bundesweit werden jährlich von über 1.000 Mitgliedsvereinen RTF-Veranstaltungen organisiert, welche auch die landschaftlichen Reize der jeweiligen Region auf überwiegend verkehrsarmen Straßen "erfahrbar" machen. Die Teilnahme an Radtourenfahrten ist jedem möglich, auch ohne Mitgliedschaft in einem Radsportverein. Verständlicherweise ist die Startgebühr für Mitglieder geringer. So treffen Familien mit Kindern, bei auf Touren von 41 Kilometern, auf sportlich orientierte Gruppen, die 151 oder mehr Kilometer in teils beachtlichem Tempo zurücklegen. Da es keine Massenstarts gibt und sich die Strecken entsprechend der Länge teilen, gibt es keinerlei Konflikte zwischen den verschiedenen Startergruppen. Die Strecken sind ausgeschildert, aber nicht abgesperrt und die Straßenverkehrsordnung ist stets zu beachten. Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung von Erwachsenen fahren. Teilnehmen darf jeder. Man muss sich vor Ort nur anmelden und das Startgeld entrichten. Zugelassen sind alle handelsüblichen und verkehrssicheren Fahrräder, Rennräder oder Mountainbikes. Die Radtourenfahrten werden meist auf einem Rundkurs ausgetragen. An Start und Ziel gibt es dabei immer ein sport- und familiengerechtes Rahmenprogramm mit Getränke-, Kuchen- und Grillständen. Analog zu den Fahrten auf der Straße gibt es den Bereich der „Country Touren Fahrten“ (CTF). Ähnlich dem Modus der RTF, geht es hier mit dem Mountainbike auf eine ausgeschriebene Geländestrecke. |
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| Die
RTF-Jahres-Wertungskarte Mitglieder in einem Verein des Bund Deutscher Radfahrer e.V. (BDR) oder Landesverbands-Einzelmitglieder können eine „RTF-Jahres-Wertungskarte“ lösen, in der die Punkte für eine erfolgreich beendete Radtourenfahrt eingetragen werden. Entsprechend der oben genannten 5 Streckenlängen gibt es je nach zurückgelegter Distanz 1, 2, 3, 4 oder 5 Punkte zu erfahren. Sind innerhalb der Saison (Mitte März bis Mitte Oktober) von Frauen 15, von Männern 25, bzw. von Schülern 10 oder mehr Punkte erradelt worden, so bekommt man dafür eine Jahresauszeichnung. Die dafür notwendige RTF-Wertungskarte können Mitglieder beim Verein oder Einzelmitglieder über Ihren Landesverband, z. B. dem Hessischen Radfahrerverband e.V. (HRV) (www.hessen-radsport.de) erwerben. |
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| Bei den beim BDR
gelisteten Radtourenfahrten (RTF) unterscheidet man: > RTF-Formel A (Ausdauer) > Permanente Radtourenfahrten > Radmarathon > Etappen-Radtourenfahrten. |
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RTF-Formel A (Ausdauer) „RTF-Formel A“ nennt sich der bekannteste Zweig im Radtourenfahren. Hierbei werden an festgelegten Wochenend- oder Feiertagterminen verschiedene Touren der 5 Klassen (41-70 km, 71-110 km, 111-150 km, 151-200 km, über 200 Kilometer) parallel auf einer Veranstaltung angeboten. Geradelt wird auf einer ausgeschilderten Strecke mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 20-27 km/h. Je nach Art und Beschaffenheit der Strecke fährt man mehrere Kontrollstellen an. Dort wird die Startkarte abgestempelt und meist Erfrischungsgetränke, Bananen und dergleichen gereicht. Radtourenfahrten haben keine Sollzeiten und werden in der Regel auf einem Rundkurs durchgeführt, d. h. der Teilnehmer kommt zum Startort wieder zurück. Der Veranstalter setzt aus organisatorischen Gründen einen Zeitraum von etwa 2 Stunden (z. B. 7.00 - 9.00 Uhr) in dem man losfahren kann, und nennt eine Schlusszeit, bis zu der man wieder zurück sein muss. |
Permanente Radtourenfahrten Permanente Radtourenfahrten bieten im Gegensatz zu den auf Wochenend- und Feiertage beschränkten A-Fahrten die Möglichkeit, an jedem Tag der Woche eine beschriebene Tour zu fahren. Die Startzeit für diese zwischen 50 und 110 Kilometer langen Strecken kann man selber wählen. Startorte sind in der Regel Tankstellen oder Gaststätten. Die Zusammenfassung aller permanenten RTFs im „Breitensportkalender“ des BDR, zeigt Ihnen natürlich auch, wo Sie am Wochenende oder im Urlaub eine vorbereitete Strecke vorfinden. Die Auflistung der permanenten Radtourenfahrten im Breitensportkalender ist sortiert nach Landesverbänden und Postleitzahlen! Weitergehende Bestimmungen können Sie der Generalausschreibung Radtourenfahrten entnehmen. |
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Radmarathon |
Ultra-Radmarathon Extreme Distanzen mit einer Streckenlänge über 300 Kilometer werden unter der Bezeichnung „Ultra-Radmarathon“ zusammengefasst. Sie werden von privaten Veranstaltern organisiert und sind nicht beim BDR gelistet. Die Beteiligung bei einem Ultra-Radmarathon bedarf ein spezielles, auf lange Distanzen ausgelegtes Training, um bei den organisierten Fahrten über 300, 400 und mehr Kilometern durchzuhalten.
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Auszeichnungen und Preise Bei den „normalen“ RTF-Veranstaltungen gibt es keine Auszeichnungen für die schnellsten Fahrer, wohl aber einen Preis für die teilnehmerstärksten Mannschaften. Sinn und Zweck des Ganzen ist es ja, einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht den Radsport zu erschließen. Für Fahrer, die keinem Radsportverein angehören, werden gelegentlich Urkunden verliehen. Darüber freuen sich ganz besonders die teilnehmenden Kinder. |
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| Wie melde ich
mich bei einer RTF an? Die Veranstaltungsorte sind meist gut ausgeschildert, so dass die Anmeldung leicht zu finden ist. Dort tragen Sie sich dann in eine Startliste ein und erhalten eine Startkarte und die Rückennummer. Diese muss nach Rückkehr wieder abgegeben werden. Deshalb wird auch zusätzlich zum Startgeld ein Pfand für diese Nummern verlangt, das nach Rückgabe wieder erstattet wird. |
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Die Kosten Die Startgebühr beträgt in Hessen normalerweise 4 €. Inhaber einer Wertungskarte zahlen nur 3 €. Kinder bis 13 Jahre zahlen 1,50 € Bei der MARS-ROTWEISS kostet die Jahreswertungskarte 11,50 €. Darin enthalten die Mitgliedsbeiträge des BDR und des HRV, sowie eine kombinierte Haftpflicht-, Unfall- und Rechtschutzversicherung. Eine Übersicht aller anfallenden Kosten gibt es auch noch einmal auf der Seite Vereinsbeiträge. |
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| Ansprechpartner bei der MARS-ROTWEISS für alle Dinge rund um das Radtourenfahren / Radtouristik ist: | |||||||||
| Jürgen Jonas | Email: radtouristik@mars-rotweiss.de | ||||||||